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15.07.2011 Brille mit Aussicht Artikel
http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2813309
Bei Christiane Wittig (33) ist alles irgendwie eine Frage der Perspektive. In ihren Installationen gibt’s Sachen, die gibt’s gar nicht. Chemnitz/Brüssel. Da schaut man auf das Haus, in dem man selbst sitzt. Oder: Wer ihre „Brille mit Aussicht“ aufhat, kann an jedem beliebigen Ort in das Atelier der Chemnitzer Künstlerin schauen. Das Spiel mit Aus- und Einblicken ist für Christiane Wittig eine ernste Angelegenheit. In ihren Bildern und Boxen aus Plexiglas geschehen die ungewöhnlichs-ten Dinge. Egal ob sich vor den Augen des Betrachters urplötzlich eine Alpenlandschaft auftut, ein simpler Wasserhahn Menschenmassen ausspuckt oder ein Gesicht in Staub zerfällt, Christiane Wittig hat zu ihren mitunter auch lauschigen Installationen, Bildern und Videos meist sehr persönliche Geschichten zu erzählen. Alles andere wäre ihr viel zu abstrakt: „Unser Alltag mit all seiner Technik ist anstrengend und kompliziert. Ich möchte Gefühle sichtbar machen, um klarer zu sehen.“ Deshalb haben ihre Arbeiten auch alle deutsche Titel - wie „Glück“. Scheinbar kleine Glücksgefühle haben für die junge Künstlerin große Bedeutung: „Wenn man die Hände aneinander reibt und Wärme spürt, ist das Glück. Aber kaum hat man es, ist es auch schon wieder weg.“ Christiane Wittigs Arbeiten waren bereits in internationalen und nationalen Ausstellungen in Brüssel oder Sydney, in Berlin, Stuttgart, Leipzig oder Weimar zu sehen. Kurios: Obwohl die meisten ihrer Installationen in einem kleinen Chemnitzer Hinterhof (aus Materialien zweier High-Tech-Firmen in Scharfenstein und Beierfeld) entstehen, ist die Künstlerin in ihrer Heimatstadt kaum bekannt. Kein Problem, die aktuellsten Exponate von Christiane Wittig sind nicht aus der Welt, sie stehen gerade in der Konrad-Adenauer-Stiftung Berlin und ab 20. Juli in der Kulturfabrik Leipzig. Christiane Wittigs Erfolgsgeschichte begann während ihres Studiums an der Bauhaus Universität Weimar mit einem Stipendium am College of Fine Arts in Sydney. Seit 2010 arbeitet sie an der Hogeschool Sint-Lukas in Brüssel als freie Dozentin. (hap)09.07.2011 Journal of Culture, Galerie Eigenheim
16.12.2010 Bilderwahn 5, Galerie Eigenheim
benedikt BRAUN christiane WITTIG daniel c. THOMPSON daniel WESSOLEK enrico FREITAG irene PÄTZUG julia SCORNA konstantin BAYER otto HERNANDEZ robert WEGENER tilman PORSCHÜTZ YouAreWatchingUs
DOWNLOAD07.12.2010 "one day" exhibition Royal Academy of Belgium of Science and Art
Laura Colmenares Guerra; Video. “Beyond the Divide”(2010) Ludivine Lechat & Tom De Smedt; Graphic Art. “Nanophysical”(2010), Digital print at IMEC, Leuven “Evolution”(2006), generative system Kumi Oguro; Photography. “Trick”(2009), “Drowning”(2006), “Heat”(2005) Peter Snowdon; Film. “La forêt, une fois”(2010), “Trusted”(2010) Christiane Wittig; Object. “heimat_box”(2009), optical lens, photo print on plexiglas
DOWNLOAD15.11.2010 Zerreissproben, Leipzig, DE
Thomas Bittner + + Bianca Gröger + + Bertram Haude + + Tim Kellner + + Verena Landau + + Falk Messerschmidt + + Franciszek Orłowski + + Andrea Pichl + + Stefan Riebel + + Jana Seehusen + + Wanja Tolko + + Christiane Wittig + + Ute Z. Würfel + + Piotr Żyliński.
DOWNLOAD14.03.2009 Kunst mal anders - Leipzig Televison
In der Galerie KUB in der Leipziger Südvostadt ist derzeit eine ungewöhnliche Ausstellung zu sehen. Es sind keine Fotografien und keine gemalten Bilder und doch sieht man sie gerahmt an der Wand. Daneben finden sich interaktive Installationen zum Anfassen. Die Künstlerin lebt in Brüssel. Doch ursprünglich kommt sie aus Sachsen. Eine Chemnitzerin in Belgien, die es immer wieder in die Heimat zieht. Christiane Wittig. Eine Künstlerin mit Gespür für die kleinen wesentlichen Dinge. Für das Menschliche, für das scheinbar Selbstverständliche: Leben und Vergehen, Dauer und Augenblick. "Warming up", heißt ihre Ausstellung. Es geht um den Ausdruck von Wärme mit den scheinbar kühlen Mitteln der Technik. Interview: Christiane Wittig - Künstlerin Es ist immer wieder der Moment, der alles verändern kann, und die Energie, die man aus sich selbst schöpft. Allein der Atem bringt Bewegung. Ihre Pustebox zeigt das Abbild dessen, der sie antreibt, und zerstört es sofort wieder. Die Kraft der Zerstörung kommt von einer Feder. Spielerisch leicht fliegt sie durch den virtuellen Raum und verwischt durch ihren Flug, was vorher noch da war. Interview: Christiane Wittig - Künstlerin Diese Ruhe ergründet Christiane Wittig selbst im bewegten Medium Film. Ihre Bilder sind keine Fotografien, sondern auf Leinwand gebannte, eingefrorene Momente. So genannte Stills aus Kinostreifen. Andererseits bringt sie Bewegung in statisch anmutende Konstruktionen. In ihrer Schneekugel verbirgt sich ein Vogel, der nur dann zum Leben erweckt wird, wenn er menschliche Berührung und Zuwendung erfährt. Eine Thematik, die sich nicht nur durch die Arbeiten von Christiane Wittig zieht. Ihre Ideen findet die in Brüssel lebende Chemnitzerin auf der ganzen Welt. Doch zur Umsetzung braucht sie die Geborgenheit ihrer Heimat. Interview: Christiane Wittig - Künstlerin Christiane Wittig. Eine Künstlerin der Veränderung, die wohl das einzig Beständige im Leben ist. Video zum Downloaden: website http://www.leipzig-fernsehen.de/default.aspx?ID=5846&showNews=387547&showArchiv=1&aktMonat=3&aktJahr=2009&aktWoche=2
18.06.2008 Digital Poetics Exhibition
Digitale Poezie | Digital Poetics Kathleen Herbert - Lisa Jeannin - Christiane Wittig
DOWNLOAD26.09.2004 Osnabrück Festival/ Freie Presse Kulturfestival Chemnitzer Begegnungen "Transit"
DOWNLOAD02.04.2004 Freie Presse 2004, Chemnitz Encounters
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